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Schmerz und Wundversorgung

Schmerzen gehen mit vielen chronischen Wunden, der Wundversorgung und Wundreinigung oft Hand in Hand. Für die an der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden Beteiligten ist es wichtig, physiologische und psychologische Hintergründe der Schmerzwahrnehmung zu kennen und beachten zu können. Auch Menschen mit dementiellen und anderen kommunikativen Einschränkungen haben Schmerzen. Möglichkeiten der Schmerzerfassung sind hier nur teilweise bekannt und werden in dieser Fortbildung vorgestellt.

Ein weiterer Markstein mit großer Bedeutung ist die schmerzarme Wundreinigung. Zum Beispiel bei Ulzerationen an den Unterschenkel, die häufig mit Fibrin belegt sind - hier sind für den Praktiker schmerzarme Methoden der Wundreinigung zu beachten, damit die Therapie auch tatsächlich erfolgreich verläuft/verlaufen kann.

Interessante Aspekte werden ebenso in die Fortbildung einfließen, etwa wie sehr sich Schmerzen auf den Heilungsprozess auswirken. Oder müssen Pflegekräfte die Schmerzen ihrer Patienten ertragen können? Welche Auswirkungen hat diese Haltung auf die Art der Wundversorgung.

Mit diesem Wissen ist es dann möglich, konkrete Aspekte bei der Wundversorgung zu beachten, um Schmerzen zu verhindern bzw. effektiv zu bekämpfen.

Zudem stellt die Handhabung des Schmerzmanagement in der Pflege eine empfehlenswerte Kompetenzerweiterung für Pflegekräfte dar.

Rahmenbedingungen
Zielgruppe: Pflegefachkräfte, Wundexperten ICW, pflegerische Fachexperten
Teilnehmerzahl: maximal 16
Dauer: variabel je nach Vereinbarung und Intensität zwischen 3 und 8 Stunden

Für Ihre Anfrage nutzen Sie bitte das Kontaktformular oder schreiben Sie uns per e-mail: fortbildung@orgamed-dortmund.de . Vielen Dank.