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Mittwoch,22. April 2020 14:30 bis 17:30 Uhr

Kompressionsworkshop

Mühbrook

Kompressionsworkshop

Bei chronischen Wunden in Verbindung mit gestörter Blutzirkulation oder/und Fehlfunktion der Venen und des Lymphsystems wird der normale Heilungsprozess der Haut be- oder sogar verhindert.

In diesem Zusammenhang kommt der Kompressionstherapie, entweder durch Anlegen von Kompressionsverbänden an den Beinen oder durch das Tragen von Kompressionsstrümpfen, hier eine besondere Bedeutung zu.

Allerdings kann ein nicht fachgerecht angelegter Kompressionsverband mehr Schaden als Nutzen anrichten.

Macht der Patient schlechte Erfahrungen beispielsweise durch zu feste oder andere fehlerhafte Bandagierung, hat das nicht nur Konsequenzen für den Heilungsprozess, sondern fördert das Abwehrverhalten des Therapierten (Stichwort: mangelnde Adhärenz).

ORGAMed Dortmund hat eine Fortbildung konzipiert, die speziell auf die Anforderungen bei der Versorgung von Patienten, die einer Kompressionstherapie bedürfen, abzielt.

Die wesentlichen Faktoren zur fachgerechten Kompressionstherapie, wie z.B.

  • Was ist beim Anlegen der Verbände unbedingt zu beachten?
  • Was ist wichtig für die therapeutische Wirkung des Verbandes?
  • Welcher Verband hat welche „Reichweite“ (Unterschenkel/Oberschenkel)?
  • Was signalisiert die Verfärbung der Zehen?
  • Was bedeutet Zehenwickeln?

werden von berufserfahrenen pflegerischen Fachleuten aus dem Wund-Pflege-Management vermittelt.

Vor allem werden die Teilnehmenden im Kompressionsworkshops das Handling von Kompression auch tatsächlich erleben, unter Anleitung wird das Anlegen von unterpolsterten Kompressionsverbänden in Partnerarbeit durchgeführt.


Ausschreibung und Anmeldeformular

Referent:

Carsten Hampel-Kalthoff