Dienstag, 12. Juni 2018 09:00 bis 16:30 Uhr

Workshop Bewegtes LagernBrakel

Lagerungs-Workshop – Einführung in das Konzept Bewegtes Lagern
Die Pflege verabschiedet sich (oft schwer und ungern) von standardisierten Lagerungsmethoden eines Patienten. Sicherlich ist ein Lagerungsschwerpunkt die Dekubitusprophylaxe. Da aber Druck und Scherkräfte immer nur in Bezug zurzeit als Ursache für ein Druckgeschwür gesehen werden können, ist nicht mehr  die Lagerungsposition im Mittelpunkt professioneller Pflege, sondern das auf die individuelle Situation und Bedürfnisse des Patienten ausgerichtete Bewegen und die daraus resultierende Lageveränderung. Zusätzlich stellt sich die Frage, in wieweit Lagerung auch anderen Zielen dienen Kann. Lagerung und der Weg in  die Lagerungsposition können geplant zu pflegetherapeutischen Maßnahmen werden. Es gilt die Orientierung zu fördern, die Atmung zu unterstützen, den Körper wahrnehmbar zu machen, das aktive Bewegen zu ermöglichen, pflegerische Handlungen unterstützend zu gestalten, Tonus zu regulieren und auch eine verbesserte Haltung zu ermöglichen. Hierzu sind unterschiedliche Lagerungshilfsmittel eher unterstützend oder hemmen kreatives und angemessenes Arbeiten der Pflegekraft. Das Seminar soll aufzeigen, wie Lagerung neu verstanden und anders als bisher umgesetzt werden kann. Bewegung und Position, ausgerichtet an möglichen Aktivitäten, setzen neue Maßstäbe in der professionellen Pflege. Dieser Workshop soll den Einstieg in das Verständnis von „Bewegtes Lagern“ unter Zuhilfenahme von Lagerungshilfsmitteln darstellen. Durch Eigenwahrnehmung und Partnerarbeit werden die Grundprinzipien zielorientierter Lagerung aufgezeigt und erfahrbar gemacht. Dabei kommen die Konzepte wie Kinästhetik, und Basale Stimulation zur Sprache.

Ausführliche Informationen

Im Rahmen der Registrierung Beruflich Pflegender werden 8 Punkte vergeben.
Identnummer: 20160211

    wichtige Kenntnisse über SGB XI
    Schulung – Beratung – Pflegekurs – wie wird der Bedarf abgegrenzt?
    Möglichkeiten, den Schulungsbedarf zu erheben
    Schulungen planen
    Methoden der Angehörigenschulung
    Regeln der Kommunikation in Schulungssituationen
    Erstellen eines Schulungsprotokolls
    Dokumentation und Evaluation der Angehörigenschulung
    Referent: Frieder Lückhoff

    Anmeldung
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